Unsere Politik

Petershausener SPD Echo

Petershausener Echo

Seit 2007 haben wir das Petershausener SPD Echo in neuem Stil wiederbelebt und es erscheint normalerweise und unregelmäßig mehrmals im Jahr. Hier kann man in den alten und aktuellen Ausgaben stöbern:

Unser Kommunalwahlprogramm 2014 - 2020

Für die nächsten sechs Jahre hat die SPD-Petershausen ein Wahlprogramm geschrieben, das wichtige Themen für die Weiterentwicklung beinhaltet. Wichtig waren uns dabei vor allem auch Ideen, um das Miteinander in der Gemeinde zu fördern und das Leben in Petershausen aufzuwerten. Zwei Ideen stellen wir hier gleich an den Anfang:

  • Im Zwei-Jahres-Rhythmus soll Petershausen ein Dorffest bekommen. Vom Bahnhof bis zum Pertrichplatz dürfen die Gewerbetreibenden, Vereine und Privatpersonen in einem bunten Miteinander Aktions- und Verkaufsstände präsentieren und zwar immer am Samstag nach Johanni. Die Organisation liegt federführend bei der Gemeinde, sinnvollerweise bei unserem Koordinator Gemeinde/BürgerInnen, der initiativ auch alle Beteiligten mit Ideen und der Werbung - auch überregional - unterstützt. Dies wird den Zusammenhalt zwischen den Bürgern und die Bindung zum Ort stärken.

  • Die Glonn soll wieder für die Bevölkerung zugänglich gemacht werden. Uferabflachungen mit Kiesbänken werten die Glonn nicht nur ökologisch auf, sondern erlauben Erwachsenen und Kindern einen gefahrlosen Zugang zum Wasser. Speziell die Wiese hinter der Grundschule wird zusammen mit dem Mühlbach ein Freizeitzentrum für jung und alt werden. Wir werden einen Mehrgenerationenspielplatz bauen. Die Freizeitgeräte können von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und älteren Menschen gleichermaßen genutzt werden - ein Trimm-Dich-Pfad an einem Platz sozusagen.

Generationenfreundliches Petershausen

  • Senioren, Singles und Familien sollen sich wohlfühlen
  • Kinderbetreuung und vor allem die Ganztagsschule müssen energisch weiterentwickelt werden.
  • Wir brauchen Jugendtreffpunkte: Hierfür müssen die Jugendlichen unbedingt in die Planungen mit einbezogen und Geld für die Realisierung im Haushalt bereitgestellt werden.
  • Wir möchten einen "Mittagstisch" für Schulinder und Senioren. Das Prinzip Leihoma und Leihopa oder ein Einkaufsservice kann viel Freude und Entlastung für die Betroffenen bieten.
  • Mieten und Bauen: mehr Wohnraum fördern durch Familiengerechtes Bauen, sozialen Wohnungsbau und Förderung altersspezifischer und behindertengerechter Wohnformen.
  • Bildungsangebote für Alte und Junge bereichern das Leben. Daher brauchen die Vhs und Vereine klare Unterstützung der Gemeinde.
  • Wir brauchen dafür dringend Räume: Damit Petershausen sich kulturell weiterentwickeln kann, wünschen wir uns ein Bürgerhaus, damit sich das Angebot für alle Generationen noch weiter entwickeln kann.
  • Neue Einrichtungen in Petershausen schaffen neue Arbeitsplätze. Wir unterstützen daher weiterhin z.B. ein Gesundheitszentrum und das Wohnheim für demenziell Erkrankte sowie eine sinnvolle Entwicklung der potenziellen Gewerbeflächen.
  • Wir unterstützen eine bessere Einbeziehung des Behindertenbeauftragten der Gemeinde, denn viele Entscheidungen betreffen auch Menschen mit Handicaps.
  • Für die Menschen aus allen Ländern der Erde müssen gute Voraussetzungen geschaffen werden, damit sie sich bei uns wohl fühlen und sich gut integrieren können.

Bürgerfreundliches Petershausen

Um die Menschen erleben zu lassen, dass wir in einer bürger-freundlichen Gemeinde leben, möchten wir

  • im Rathaus verbesserte Öffnungszeiten,
  • Kontaktaufnahmemöglichkeit auch außerhalb der Öffnungszeiten, z.B. über einen Anrufbeantworter oder ein Kontaktformular auf der Gemeinde-Homepage,
  • schnelles Feedback auf Bürgeranfragen,
  • einen "Kümmerer": Er oder sie soll Schnittstelle sein zwischen Bürgern/Vereinen/ehrenamtlich Tätigen/Gewerbetreibenden und der Gemeinde. Wir möchten eine genau Arbeitsplatzbeschreibung, feste Zuständigkeiten und Verantwortungsübertragung auf diese Person - inklusive einer Ausstattung mit finanziellem Budget.
  • eine überarbeitete Homepage der Gemeinde, auf der der Servicegedanke verstärkt ist, z. B. mit Infos oder Links zu Fahrplänen Bus/S-Bahn/Zügen, Gebührenordnungen, Informationen und ausführliche Protokolle zu Gemeinderatssitzungen, Internet-Plattform zum Mitwissen, Mitreden, Mitgestalten, Informationen über z. B. größere Bauvorhaben, "Straßenverkehrsbericht Petershausen" zu Baustellen etc.,
  • dass Bürgerengagement mehr anerkannt und gefördert wird. Dazu gehört vor allem: Ergebnisse der Bürgerkonferenzen zügig auf Realisierbarkeit prüfen und zeitnah verwirklichen. Ansonsten geht den Menschen die Lust verloren, ihre Zeit und Energie in solche Projekte zu stecken.
  • dass Bürgerversammlungen bürgernah gestaltet und Informationen an die Bürger verständlich formuliert werden,
  • Geld und Personal, um Petershausen attraktiv zu gestalten und zu erhalten, z. B. bei Bepflanzungen von Kreiseln und Verkehrsinseln, Spielplätzen, öffentlichen Grünflächen.

Umweltfreundliches Petershausen

  • Umwelt bewahren und pflegen und die Energiewende regional mitgestalten, gehört zu unseren Kernaussagen.
  • Wir sind für Gewässerschutz. Die Glonn mit ihren Nebenarmen soll einer Renaturierung zugeführt werden mit Kiesbänken und Maßnahmen zur Sauerstoffanreicherung des Wassers.
  • Die Gemeinde setzt sich für den Baumbestand und Erhalt von Grünflächen ein, was besonders bei der Erstellung von Bebauungsplänen zum Tragen kommt.
  • Biotopflächen sind uns wichtig. Die Gemeinde muss den ehrenamtlich Engagierten für den Erhalt und für die Pflege mehr materielle und personelle Hilfe leisten.
  • Projekte zur regionalen Energieversorgung durch kommunale und Bürger-Genossenschaftliche Finanzierungsmodelle haben oberste Priorität:
  • Photovoltaikanlagen am P+R-Platz auf Parkplatzabdeckungen
  • Vorantreiben der Windrad-Anlagenplanung
  • Bei energetischen Renovierungen und Bebauungsplänen kommt die Verwaltung großzügig mit Rat und Tat den Investoren entgegen, damit Energieeffizienz vorrangig berücksichtigt werden kann, und zwar über den gesetzlichen Standard hinaus.
  • Die Projektleitung Energie sowie der Verein Energieforum Petershausen e.V. wird weiterhin unterstützt und in die energiepolitischen Maßnahmen im Sinne des Klimaschutzleitbildes einbezogen.
  • Wir sind gegen eine dritte Start- und Landebahn und kritisieren scharf die CSU, die in ihrem Landesentwicklungsprogramm an der 3. Startbahn als Zukunftsprojekt festhält und zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit befürwortet. Sie setzt sich damit über den Münchner Bürgerentscheid hinweg.

Verkehrsfreundliches Petershausen

Dies sind unsere Forderungen:

  • Die Planungen für das Radwegekonzept sollen umgehend wieder aufgenommen und umgesetzt werden. Alle Ortsteile werden mit dem Ausbau erschlossen.
  • Ein langfristiges Verkehrs- und Mobilitätskonzept wird - landkreisweit und gemeindeübergreifend - gemeinsam mit Experten entwickelt.
  • Ebenfalls gemeinsam mit den angrenzenden Landkreisen und Gemeinden wird ein Park&RideKonzept entwickelt.
  • Die Gemeinde setzt sich dafür ein, dass der S-Bahn-Takt verdichtet wird und der Regional-Express und die Regional-Bahn wieder öfter in Petershausen halten können.
  • Um in die Ortsteile der Gemeinde zu kommen, sind Ruftaxis einzurichten.
  • Die Elektromobilität soll gefördert werden. Dazu schafft die Gemeinde zusätzliche E-Bikes mit Fördermitteln an und ein Elektroauto. Eine kostenlose Ladestation wird bereitgestellt.

Finanzierbares Petershausen

  • Die Daten des Haushalts 2014 lassen keine großen Spielräume auf der Einnahmen- als auch der Ausgabenseite erkennen.
  • Die Hebesätze bei Gewerbe- und Grundsteuer sollen unverändert bleiben, da die Wirtschaft nicht stärker belastet werden soll und eine Erhöhung keine maßgebliche Einnahmeverbesserung bringt.
  • Zusätzliche Einnahmen sollen durch eine aktive Baulandpolitik erzielt werden.
  • Künftige Einnahmen sollen dadurch erzielt werden, dass der Erschließungsvertrag für das Gewerbegebiet Eheäcker vorangebracht wird. Eine aktive Ansiedlungspolitik schafft Arbeitsplätze.
  • Ob weitere Gewerbegebiete ausgewiesen werden sollen, ist zu prüfen.
  • Hinsichtlich der bestehenden, aber ungenutzten, Gewerbeflächen soll mit den Grundstückseigentümern Kontakt aufgenommen werden, um die künftige gewerbliche Nutzung voranzubringen.