Das liebe Geld…
Die finanziellen Spielräume der Gemeinde sind leider eingeschränkt durch eine hohe Verschuldung und dadurch hervorgerufene Zins- und Tilgungsleistungen. Es gilt daher bei künftigen Investitionen die notwendigen Prioritäten zu setzen.
Die Hebesätze bei gemeindlichen Steuern sollen unverändert bleiben, da Wirtschaft und Verbraucher*innen nicht stärker belastet werden dürfen.
Zusätzliche Einnahmen sollen durch eine aktive Baulandpolitik erzielt werden, auch um ein Sinken der Petershausener Bevölkerungszahl zu verhindern. Dabei kommt die sogenannte Sozialgerechte Bodennutzung (SoBoN) zum Einsatz. Das Baulandmodell besagt, dass die Gemeinde ein Drittel der Fläche, die zu Bauland umgewandelt wird, erwerben kann.
Auf bestehenden, aber ungenutzten Gewerbeflächen wollen wir die gewerbliche Nutzung voranbringen. Dabei muss der künftige Wirtschaftsreferent oder die Wirtschaftsreferentin (s. Abschnitt „Wirtschaft“!) unter Berücksichtigung der gemeindlichen Wirtschaftsinteressen Kontakt zu möglichen Interessent*innen aufnehmen.
Ob weitere Gewerbegebiete ausgewiesen werden sollen, muss unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen und klimabedingten Nachhaltigkeit und der Möglichkeit der verkehrsmäßigen Anbindung geprüft werden.