Petershausen braucht die Verkehrswende
Die Belastung mit Park- und Durchfahrverkehr im Ortskern ist an vielen Tagen enorm hoch und belastet insbesondere Kinder, alte Menschen und Menschen mit Einschränkungen. Wir fordern daher eine aktuelle Verkehrszählung.
Auf der Grundlage der Ergebnisse dieser Zählung werden wir die Forderung nach einer Umgehungsstraße wieder aufnehmen, Pläne für die entsprechende Trasse sind vorhanden. Denn nur mit aktiver Ausdünnung des PKW- und LKW-Verkehrs können wir den Straßenabschnitt zwischen Bahnhof und Pertrichplatz beruhigen.
Mehr Verkehrssicherheit erzielen wir durch Geschwindigkeitsanzeigen und Radarmessungen – vor allem vor Kindertagesstätten und Schulen.
Die Radwege nach Asbach und Kollbach sind gut, diese brauchen wir auch dringend nach Glonnbercha, Obermarbach, Ziegelberg und in Richtung Jetzendorf – dort besonders wichtig ist ein Radweg bis zum Waldkindergarten. Die Fahhradwege müssen durch klare Fahrradstreifen im Ort vernetzt werden.
Ausreichende, auf die Fahrpläne der Bahn abgestimmte und zuverlässige Busse vom Bahnhof in die Ortsteile sind eine echte Alternative zum Individualverkehr. Pünktliche und nicht überfüllte Schulbusse ersetzen das Elterntaxi. Wichtig dabei sind auch realistische und praktikable Abfahrzeiten zur Schule und zurück.
Verkehrsprojekte enden nicht an Gemeindegrenzen. Deshalb müssen Verkehrsmaßnahmen und -projekte gemeinsam mit den Nachbargemeinden entwickelt und abgestimmt werden, um nachhaltige und übergreifende Lösungen zu schaffen. In diesem Zusammenhang ist die Verlegung der Staatsstraße 2054 zwischen Petershausen und Hohenkammer erneut zu überprüfen.
Barrierefreie Übergänge, Zugänge zu Arztpraxen und Geschäften müssen von parkenden Autos freigehalten werden.