Blutkonserven retten Leben – Frank Peter Münch spendet zum 199. Mal und bittet um Nachahmer

In wenigen Wochen wird Frank Peter Münch aus Petershausen zum 200. Mal Blut spenden.
privat

26. Januar 2026

„Blut spenden ist Herzenssache“, sagt Dr. Frank Peter Münch, der SPD-Bürgermeisterkandidat aus Petershausen. Zum 199. Mal wird er diese Woche einen Termin beim Blutspendedienst in Petershausen wahrnehmen und möchte in diesem Fall sehr gerne Vorbild sein. Die Blutspende in Bayern – aber natürlich nicht nur hier – ist ein wichtiger Aspekt der Gesundheitsversorgung. Wie bitter nötig sie ist, zeigt ein Blick auf die Homepage eines Blutspendendienstes: 2.000 Spenden werden täglich in Bayern benötigt. Dem gegenübergestellt spenden aber nur rund fünf Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Bayern, die „spendenfähig“ sind, ihr Blut regelmäßig, das sind im Jahr ca. 240.000 und rechnerisch ca. 660 am Tag. Die Diskrepanz ist also gewaltig.

Eingesetzt werden Blutspenden vor allem in der Krebstherapie, aber auch bei Herzerkrankungen und bei Magen- und Darmerkrankungen. Außerdem sind Blutprodukte natürlich unerlässlich bei Unfallverletzten. Jeder dritte Mensch braucht irgendwann in seinem Leben eine Blutkonserve.

Münch möchte mit seinem Aufruf zum Blutspenden motivieren: „Jede gesunde Frau über 18 Jahre darf viermal im Jahr und jeder gesunde Mann sechsmal jährlich zur Blutspende gehen. Jede Spende rettet bis zu drei Leben!“ Der Tiermediziner und Oberstveterinär bei der Bundeswehr, der seit der Corona-Pandemie das Lagezentrum der Überwachungsstelle des Sanitätsdienstes Süd leitet, engagiert sich auch im Katastrophenschutz und hat dadurch noch einmal einen sehr geschulten Blick auf die Lebensnotwendigkeit. „Eine Untersuchung der Bundeszentrale für gesundheitlich Aufklärung aus dem Jahr 2018 zeigt, dass bei einer Befragung jeder Dritte das Thema Blutspende nicht auf dem Schirm hat. Erinnerungen und ständige Aufrufe sind also wichtig.“

Nicht nur Frank Peter Münch, sondern auch Florian Weisenbach, der auf Platz 1 stehende Kandidat der SPD Liste für die Kommunalwahl, geht zur Blutspende. Von einem „Nachahmer“ kann man in seinem Fall aber nicht sprechen, denn er spendet bereits seit seinem 18. Lebensjahr: „Es fing bei der Bundeswehr an. Dann habe ich das viele Jahr in München gemacht und in Petershausen ist es nun auch schon das zwanzigste Mal.“

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